Historie

Das Vulkanisiergewerbe gilt als junges Gewerbe, das erst nach 1945, zunächst als Neuware kaum zu bekommen, richtig zum Tragen kam.

 

Seit 1929 beschäftigte sich Rudolf Enzinger mit der Erzeugung von Autoreifen und Gummiartikel. Er trat bei Semperit Wien ein, wo er sich während seiner achtjährigen Tätigkeit im Labor sein Grundwissen erwarb und anschließend in verschiedenen Erzeugungssparten des Unternehmens tätig war.

 

Nach seiner Übersiedlung nach Salzburg fungierte er von 1946 bis März 1951 als Geschäftsführer in einem Salzburger Vulkanisierbetrieb und anschließen bei der Firma Ignaz Pühringer, die er in Folge übernehmen konnte. Von da an begann ein schwieriger und arbeitsreicher Aufstieg.

 

Seit 1961 arbeitete sein Sohn Gerhard im Betrieb, der seinen Standort vorerst in der Bayerhamerstraße 19 hatte. 1962/63 besuchte Gerhard Enzinger die KFZ-Werkmeisterschule, die er erfolgreich abschloss.

 

1968 legte Gerhard Enzinger die Meisterprüfung im Vulkanisiergewerbe ab und war anschließend als Geschäftsführer der Firma Enzinger & Sohn KG tätig. 1977 schied Rudolf Enzinger als persönlich haftender Gesellschafter aus und trat Gertude Enzinger als Kommanditisin ein.

 

Nachdem es am alten Standort immer wieder Schwierigkeiten gab, stellte die Gemeinde ein Grundstück an der Röcklbrunnstraße  zur Verfügung, auf dem Gerhard Enzinger 1978 das heutige Betriebsgebäude errichtete.

 

1983 erfolgte die Gründung der Firma Reifen Enzinger Ges.m.b.H.; ein Jahr später wurde der Firmenwortlaut auf "Reifen Enzinger Ges.m.b.H. & Co KG" geändert.